Practice Journey

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Klosters, Schweiz · Aus „From Business To Being".

Sie führen nicht mehr so, wie Sie angetreten sind.

Eine persönliche Begleitung über zwölf Wochen, an deren Ende Sie wieder aus eigener Kraft führen – nicht aus der Notreserve.

Ich bin Julian Wildgruber.

Filmemacher, fünfzehn Jahre Unternehmer, heute begleite ich Menschen, die viel tragen.

Für meinen Kinodokumentarfilm "From Business To Being" habe ich vier Jahre lang mit Jon Kabat-Zinn, Otto Scharmer, Tania Singer und Götz Werner gearbeitet. Seither trage ich diese Arbeit in Führungskreise – z.B. bei Otto Group, Novartis, Bosch, Siemens und dm. Und ich begleite einzelne Menschen an der Spitze, zuletzt im Vorstand einer Bank.

Die Anforderungen steigen. Die Kraft nimmt schleichend ab.

In vielen Häusern wird gerade umgebaut, und die KI treibt es. Menschen müssen gehen, andere müssen umlernen, ganze Bereiche werden neu zugeschnitten. Wissen war einmal der Vorsprung, heute ist es der Umgang damit. Und mittendrin steht einer, der das alles verantwortet und dabei nicht auffallen darf.

Woher die Last kommt, ist bei jedem anders.

Manchmal ist es die Rolle: Über Ihnen sitzt niemand mehr, an den sich etwas abgeben ließe, und unter Ihnen ist auch niemand mehr frei.

Manchmal ist das Schwerste gar nicht die Organisation, sondern etwas im Privatleben – Eltern, die älter werden, Kinder, die Sorgen machen, eine Beziehung, die nicht mehr trägt.

Und manchmal ist es ein Konflikt im Haus, der so verhärtet ist, dass mit Führungsmitteln nichts mehr geht.

Und Sie haben ja etwas getan. Das Seminar zu Zeitmanagement, nach dem drei Wochen lang alles anders war. Den Coach für Ihr Team, der gute Arbeit gemacht hat, nur nicht dort, wo es klemmt. Vielleicht die Uhr, die Ihnen morgens mitteilt, wie schlecht Sie geschlafen haben.

Nichts davon war falsch. Es hat nur nicht gehalten.

Keiner sagt etwas. Alle spüren es.

Unter dauerhafter Anspannung wird der Blick eng. Gute Lösungen fallen schwerer, und der Führungsstil rutscht ins Reaktive – mehr Anweisung, mehr Kontrolle, weniger gemeinsames Denken.

Sie machen alles richtig. Es fühlt sich nur nicht mehr richtig an. In der Sitzung stimmen Sie zu und wissen beim Rausgehen, dass Sie das vor drei Jahren anders entschieden hätten.

Zuerst gehen die Zuwendung und die Offenheit gegenüber den Menschen, mit denen Sie arbeiten. Sie entscheiden weiter, Sie führen weiter, Sie liefern weiter – aber Sie erreichen Ihre Leute nicht mehr so wie früher. Und das merken die.

Das Merkwürdige daran ist, wie viele Menschen in Ihrer Position das kennen und wie wenige darüber sprechen. Eine Führungskraft hat es mir einmal so gesagt:

Wenn das System so bleibt und das mit mir macht – Rückenschmerzen, drei Wochen Migräne, bis nachts arbeiten, morgens wieder an den Schreibtisch, und meinen Führungskräften kann ich kein vernünftiges Feedback mehr geben –, dann will ich so nicht mehr führen. Das ist nicht die Art, wie ich angetreten bin zu führen.

Das Unangenehme zuerst.

Wer so spricht, ist nicht am Ende. Er hat nur einen Anspruch an sich, den seine Lage gerade nicht zulässt. Und genau dort setze ich an – nicht beim Menschen, sondern bei der Grundlage, aus der er führt.

Wir fangen dort an, wo es wirklich wehtut. Nicht bei dem, was auf der Agenda steht, sondern bei den Schmerzpunkten und bei der Not, die Sie sonst niemandem erzählen.

Danach gehen wir Ihre vier Felder durch – Selbstführung, Ernährung, Bewegung, Regeneration – und schauen in Ruhe nach, was Ihnen Kraft gibt und was sie Ihnen nimmt. Kein Fragebogen, sondern ein Gespräch, an dessen Ende ein Bild steht, das Sie vorher nicht hatten.

Dann kommt die Frage, die alles trägt: Wofür machen Sie das eigentlich? Die lässt sich nicht nebenbei beantworten. Sie braucht Zeit, und die bekommen Sie hier.

Und dann wächst etwas, das vorher nicht da war: eine kleine Praxis, die auch an einem vollen Tag nicht ausfällt. Erst eine Sache, die hält. Dann die nächste. Am Ende tragen sie zusammen.

Niemand schaut zu, wenn es zählt.

Die eigentliche Arbeit passiert nicht in unseren Gesprächen. Sie passiert an einem gewöhnlichen Dienstag, wenn der Kalender voll ist – und Sie trotzdem die zehn Minuten nehmen, die Sie sich vorgenommen haben.

Genau da entsteht, was bleibt. Und weil die Themen selten dann kommen, wenn ein Termin ansteht, bin ich auch zwischendurch erreichbar.

Eine Praxis, die bleibt.

Sechs Gespräche gehen vorbei. Das hier bleibt.

Eine Landkarte Ihrer Kraft-Räuber, samt der Muster, die Sie immer wieder ins alte Verhalten zurückholen.

Ihre eigene Antwort auf die Frage, wofür Sie das machen – und drei bis fünf Grundlagen, an denen Sie unter Druck eine Entscheidung ausrichten können.

Einen Rhythmus für Ihren Tag: wie er anfängt, wo die Pausen liegen, wie er zu Ende geht.

Und eine Praxis, die auch dann noch da ist, wenn ich es nicht mehr bin.

Ob es greift, zeigt sich unterwegs, an Kleinigkeiten. Ob Sie Ihre Praxis nicht nur schaffen, sondern liebgewinnen. Ob Sie am Nachmittag noch da sind, wo Sie früher weggekippt sind. Und irgendwann sagt Ihnen jemand, dass Sie anders wirken.

Wer Sie begleitet.

Ich kenne die Stelle, an der Verantwortung in Einsamkeit umkippt. Aus eigener Erfahrung, und aus den Räumen, in die mich meine Arbeit geführt hat – Filmsets, Vorstandssitzungen, Bühnen, Retreats, in denen Wissenschaft und Kontemplation aufeinandertreffen.

Seit fünfzehn Jahren stelle ich dieselbe Frage: Woraus schöpft ein Mensch, wenn die Welt schneller wird, als er mitkommt?

Ich sehe, wo Sie wirklich stehen, und wo Sie sich ausweichen. Was ich dann tue, ist nichts Kompliziertes: Ich helfe Ihnen, Ihre eigenen Kraftquellen zu finden und wieder in Einklang mit dem zu kommen, was Sie trägt.

Ich glaube nicht an Führung ohne Herz. Mitgefühl macht Sie erst wirklich mächtig – wenn Sie wissen, wo Sie aufmachen und selbst verletzlich werden, und wo Sie sich abgrenzen, um sich zu schützen.

Alles, was ich weitergebe, habe ich zuerst an mir selbst geprüft – über Jahre, nicht in einem Seminar. Dazu kommt das Handwerk: die Mindful-Leadership-Ausbildung an der Universität Witten/Herdecke, das Jahrestraining „Aus tieferen Quellen schöpfen" bei Trigon und die MBSR-Ausbildung nach Jon Kabat-Zinn.

Bei mir müssen Sie nichts leisten. Sie können erst einmal ankommen und mit frischem Blick auf Ihre eigene Lage schauen.

Wie wir arbeiten.

Sechs Gespräche über zwölf Wochen, alle zwei Wochen, jeweils neunzig Minuten, in Präsenz oder per Video. Dazwischen sind wir in Verbindung: Wenn etwas unter den Nägeln brennt, schreiben Sie mir und bekommen eine Antwort, meistens als Sprachnachricht. Über die Investition sprechen wir im Lagegespräch.

Diese Arbeit passt, wenn Sie viel Verantwortung tragen und bereit sind, zwölf Wochen lang jeden Tag etwas dafür zu tun – auch an den Tagen ohne Lust. Und wenn Sie eine Lebenspraxis wollen, nicht das nächste Werkzeug, das nach drei Wochen im Regal steht.

Sie passt nicht, wenn Sie nur eine schnelle Reparatur brauchen. Und wenn Sie in ärztlicher oder therapeutischer Behandlung sind, arbeite ich gern ergänzend, in Absprache mit den Menschen, die Sie dort begleiten – was ich nicht ersetze, ist eine Therapie.

Die Rückkehr.

Mir sitzen Menschen gegenüber mit angespanntem Nacken und hochgezogenen Schultern, die über alles reden können, nur nicht darüber, wie es ihnen wirklich geht.

Ich weiß, wie sich das anfühlt. Ich habe fünfzehn Jahre lang selbst getragen, und ich hatte Phasen, in denen es eng wurde. Was am Ende getragen hat, war keine Technik. Es waren die eigenen Kraftquellen – die nie versiegt waren, sondern nur verschüttet. Und eine Praxis, die ich mir hart erarbeiten musste.

Genau das ist die Arbeit. Nicht weniger tragen, sondern anders damit umgehen. Nicht das Leben umbauen, sondern die Grundlage, aus der Sie führen.

Sie tragen immer noch dieselbe Verantwortung. Aber Sie brechen nicht mehr unter ihr ein.

Der Weg hinein.

Angefangen wird immer gleich: mit einem Lagegespräch. Zwei Stunden, in denen wir uns Ihre Lage gemeinsam und genau ansehen. Sie gehen mit einem klaren Bild heraus und mit drei bis fünf Hebeln für die nächsten Wochen. Ob mehr daraus wird, klärt sich danach in Ruhe.

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