Das Lagegespräch

Sie funktionieren. Aber etwas fehlt.

Nach außen sieht es aus wie immer. Innen meldet sich etwas, das sich nicht mehr übergehen lässt — leise, beharrlich, ohne klaren Namen.

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Aus dem Kinodokumentarfilm "From Business To Being" Klosters, Schweiz

Sie wissen es längst.

Die Reserve wird dünn. Der Schlaf trägt nicht mehr wie früher. Entscheidungen kosten mehr als noch vor zwei Jahren. Der Körper meldet sich früher als der Kopf — und Sie wissen längst, was das bedeutet.

An Wissen fehlt es Ihnen nicht. Sie haben gelesen, gehört, probiert. Was fehlt, ist nicht der nächste Impuls oder das nächste Werkzeug. Was fehlt, ist ein klarer Blick auf den Zustand, aus dem Sie gerade führen.

Und das ist die stillste Schwierigkeit. Diesen Zustand können Sie nach oben nicht zeigen, nach unten nicht weitergeben. Sie tragen ihn allein.

Es ist keine Schwäche. Es ist Information.

Was sich meldet — der Schlaf, der Körper, die schwindende Klarheit — ist kein Mangel, der repariert werden muss. Es ist ein Signal, das verstanden werden will.

Sie führen aus Ihrem inneren Zustand und der Lebenskraft, die Ihnen zur Verfügung steht. Wenn diese Grundlage nicht trägt, hilft keine weitere Methode.

Erst die Lage. Dann der Weg.

Was in 120 Minuten geschieht

Wir treffen uns 120 Minuten, einmalig. In Präsenz oder über Video. Drei Tage vorher beantworten Sie kurz fünf Fragen — keine Essays, ein paar Sätze.

Wir beginnen mit Stille. Zehn Minuten, geführt. Nicht als Methode, sondern als Erfahrung dessen, was Selbstführung sein kann, bevor darüber geredet wird.

Dann schauen wir hin. Was zieht am stärksten — im Körper, im Schlaf, in den Entscheidungen, im Sinn. Wir suchen nicht alles. Wir folgen, wohin die Aufmerksamkeit zieht.

Am Ende stehen drei Dinge: ein klares Bild Ihrer Lage, eine Vision in zwölf Wochen, ein Anker für die kommenden Wochen — eine kleine Praxis, eine Frage, eine Entscheidung.

In 48 Stunden folgt eine Mail mit Bild, Anker und Audio: fünfzehn Minuten Atembeobachtung — fokussierte Aufmerksamkeit auf den Atem im Bauchraum. Schlicht in der Form. In der Sache ein Grundmuskel für mehr Bewusstheit — Metakognition. Hier endet das Wissen — hier beginnt die Praxis.

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„Aus dem Film From Business to Being."
Hier endet das Wissen — hier beginnt die Praxis.

Drei Sätze, die diese Arbeit tragen.

Die wichtigste Verantwortung ist die für den Zustand, aus dem Sie führen.

Wer viel trägt, braucht eine Grundlage, die ihn selbst trägt.

Es gibt eine Schwelle, ab der mehr Wissen nicht mehr hilft. Dort beginnt die eigentliche Arbeit.

Eine Session, die für sich steht.
Und manchmal eine Tür.

Nach 120 Minuten haben Sie ein Bild Ihrer Lage, das Sie vorher nicht hatten. Das allein verändert, wie Sie die nächsten Wochen führen.

Bei manchen wird in diesen zwei Stunden etwas anderes sichtbar — die Frage, was sich verändern würde, wenn diese Arbeit Raum bekäme.

Für diese Klienten gibt es die Practice Journey: zwölf Wochen, in denen die Form entsteht, die im Alltag trägt. Sechs Sessions. Geschlossener Rahmen. Eine Aufnahme erfolgt erst nach dem Lagegespräch.

Es ist das Basislager.

Julian Wildgruber

Er kennt die Stelle, an der Verantwortung in Einsamkeit umkippt. Aus eigener Erfahrung, und aus den Räumen, in die ihn seine Arbeit geführt hat — Filmsets im russischen Yakutien, in den USA und ganz Europa, Vorstandssitzungen, Bühnen, Sommerakademien für Konzern-Führungskreise, Konferenzsäle, Circles und Retreats in denen Wissenschaft und Kontemplation aufeinandertreffen.

Seit fünfzehn Jahren beobachtet, dokumentiert und erzählt er Geschichten für ein anderes Morgen — in Werbefilmen, Dokumentationen, Porträts. Wie führen Menschen, wenn niemand zusieht? Was hält den Menschen lebendig, wenn die Welt schneller wird, als das Innen mitkommt?

Aus dieser Bewegung zwischen Welten sind ausgezeichnete Kinodokumentarfilme entstanden, gedreht mit Stimmen aus Wissenschaft, Kontemplation und Wirtschaft, die einer reiferen Welt den Weg zeigten. Internationale Kampagnen für Wirtschaft und Kultur. Der Think Tank wirtschaftneudenken. Heute hält er Räume — einzeln und in Retreats unter Becoming Fully Alive.

Seine Arbeit steht in einer leisen europäischen Linie: die Frage nach der Lebenskunst, neu gestellt in einer Zeit, die alles beschleunigt. Selbstkultivation statt Selbstoptimierung. Verkörperung statt Wissen.

Was er anbietet, ist nicht erworben. Es ist gelebt.

„Was mich interessiert, ist nicht, wie Sie funktionieren — sondern was Ihre Lebendigkeit und Lebenskraft wachsen lässt, um souverän zu gestalten."
Julian Wildgruber

Was er anbietet, ist gelebte Praxis.

Zwei Stunden für einen ehrlichen Blick.

Das Lagegespräch ist 120 Minuten lang. In Präsenz in München oder über Videokonferenz. 490 €.

Vorab erhalten Sie fünf kurze Fragen per Mail. Innerhalb von 48 Stunden nach der Session bekommen Sie das Bild Ihrer Lage, einen konkreten Anker für die kommenden Wochen und ein Audio mit einer Atem-Fokus-Praxis.

Wenn Sie unsicher sind, ob es passt — schreiben Sie kurz. Vieles klärt sich in einem kurzen Austausch.

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